Aktuelle Zahlen zur Gewinnung von Auszubildenden aus Nicht-EU-Staaten – das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG 2.0) zeigt messbare Wirkung.
Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) ist die Zahl der ausländischen Auszubildenden im Jahr 2024 um 17 % gestiegen. Rund 70.000 neue Ausbildungsverträge wurden mit Personen ausländischer Staatsangehörigkeit abgeschlossen – 2014 waren es noch ca. 36.000.
Der Großteil des Zuwachses entfällt auf Nicht-EU-Länder. Besonders stark vertreten sind junge Menschen aus Syrien 😊, der Türkei und zunehmend aus der Ukraine 😊, deren Zahl sich bei Neuverträgen 2024 fast verdreifacht hat.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024
Die deutschen Auslandsvertretungen haben 2024 so viele Visa zu Erwerbs- und Ausbildungszwecken erteilt wie nie zuvor – ein klarer Beleg für die Wirkung des reformierten Fachkräfteeinwanderungsgesetzes.
Die Bemühungen konzentrieren sich auf spezifische Länderpartnerschaften. Diese Länder führen aktuell die Liste der Fachkräfte- und Ausbildungsmigration an:
Trotz der positiven Entwicklung bleibt eine statistische Lücke: Viele Interessierte scheitern noch an bürokratischen Hürden, Sprachbarrieren oder der Finanzierung des Lebensunterhalts (Sperrkonto).
Ausblick: Die Einführung der Chancenkarte im Juni 2024 wird voraussichtlich in den Statistiken für das Gesamtjahr 2025 noch deutlichere Spuren hinterlassen, da sie die Suche nach einem Ausbildungsplatz vor Ort massiv erleichtert.
Die Zahlen zeigen: Der politische Wille und die Programme sind da – aber Sprachbarrieren und fehlende Transparenz über den Lernfortschritt bleiben Engpässe. LearnAndEarn schließt diese Lücke mit Echtzeit-Lerntracking für Arbeitgeber.
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